Unter
Resonanzen der kosmischen Fluktuationen werden die Wechselwirkungen mit
bestehenden Mustern verstanden. Diese Muster sind entstanden in einem früheren
Strukturbildungsprozess der planetaren Fluktuationen und dann "eingefroren"
worden. Ein Hinweis, das solche Muster existieren, sollen die folgenden
zwei Untersuchungen zeigen.
Die
Korrelationsfunktion (10) wird in diesem Fall auf einen Zeitpunkt t0
bezogen. Dieser Zeitpunkt stellt gewissermassen einen "Geburtszustand"
dar, auf den sich die Korrelationen beziehen. Neben den Kreuzkorrelationen
der Planeten H i, j kommen
jetzt noch die Eigenkorrelationen Hi,i
hinzu.
5.1 Stabilität und Instabilität psychischer Prozesse
Wird
die Stabilität oder Instabilität psychischer Prozesse durch planetare
Fluktuationen beeinflusst?
Das
dynamische System des Gehirns muss, um möglichst anpassungsfähig
zu sein, nahe einem chaotischen Zustand arbeiten. Ein solcher Instabilitätspunkt
könnte der Wechsel zwischen Konzentration und Unaufmerksamkeit sein.
Unter
der Adresse: http://safire.net/sara/
ist
im Internet eine Dissertation von Sara Klein Ridgley veröffentlicht,
die sich mit Arbeitsunfällen und ihrer zeitlichen Lage relativ zum
Geburtstag des Verunfallten beschäftigt. Es wurden 1005 Unfälle
ausgewertet, die zu einem Krankenhausaufenthalt führten. Die Ergebnisse
dieser Untersuchung sind in Abb 10 und Tabelle 6 dargestellt. Die Orginaldaten
der Geburtstage und der Unfälle waren nicht zu bekommen, so dass die
Berechnungen mit der Korrelationsfunktion (10) sich auf die hier angegebenen
Zahlen stützen müssen. Der Nachteil besteht darin, dass die Unfälle
jeweils auf 1/12 des Jahres ausummiert wurden. Diese Raster erlaubt
nicht, höhere Frequenzen zu untersuchen. Der Einfluss eines eventuell
disharmonischen Mondes in Autokorrelation ist deshalb nicht nachweisbar.
Abb 16. Unfallhäufigkeit relativ zum
Geburtstag nach einer Untersuchung von Sara Klein Ridgley.
Die Nummer 1 kennzeichnet den Zeitraum (1/12 des Jahres)
um den Geburtstag. Die Nummer 7 steht für den Zeitraum (1/12 des Jahres)
, der ein halbes Jahr vom
Geburtstag entfernt ist. Die Abweichungen von den Erwartungswerten
sind hochsignifikant (nach Sara Klein Ridgley).
Abb 17. Unfallhäufigkeit relativ zum
Geburtstag. Berechnet wurde dieses Bild mit der Korrelationsfunktion (10)
zum qualitativen Vergleich mit Abb 7. Es sind die
Autokorrelationen von Sonne und Jupiter.
Die Nummer 1 kennzeichnet den Zeitraum (1/12 des Jahres)
um den Geburtstag. Die Nummer 7 steht für den Zeitraum (1/12 des Jahres)
, der ein halbes Jahr vom
Geburtstag entfernt ist.Die berechneten Werte enthält
die Tabelle 6.
Untersucht
wurde der Einfluss von Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Saturn, Uranus,
Neptun und Pluto. Für das von Sara Klein Ridgley veröffentlichte
Muster haben nur Sonne (dominant), Jupiter und Saturn einen Einfluss.
Interessant
ist der Vergleich der Werte für den Zeitraum des Geburtstages (Nummer
1). In dem Muster von Sara Klein Ridgley ist die Unfallhäufigkeit
in dieser Zeit relativ hoch, während die Werte mit der Korrelationsfunktion
nicht so hohe Werte ausweisen. Eine Ursache, die schon von Sara Klein Ridgley
diskutiert wurde, ist die Vermutung, dass die Unfallhäufigkeit um
den Zeitraum der Geburt deshalb so hoch sein kann, da hier Geburtstagspartys,
verbunden mit einem höheren Alkoholkonsum und die ?Geburtstagsdepression?
eine bestimmende Rolle spielen könnte:
?...They
all answered without hesitation, that being injured around one's birthday
could be expected for reasons such as being drunk, being tired from too
many parties, general excitation around the birthday, and lowered spirits
due to the feeling of getting older, etc. ...? ( Sara Klein
Ridgley)
| Injury Category | Number of Subjects | Expected Value | Mit
der Korrelationsfunktion Hi,i
berechnete Werte
(nur Sonne) |
Mit
der Korrelationsfunktion Hi,i
berechnete Werte
(Sonne, Jupiter ) |
Mit
der Korrelationsfunktion Hi,i
berechnete Werte
(Sonne, Saturn) |
| 1 | 139 | 83.75 | 99,5 | 100,6 | 99,4 |
| 2 | 72 | 83.75 | 80,3 | 82,4 | 82,5 |
| 3 | 55 | 83.75 | 72,8 | 72,4 | 74,9 |
| 4 | 113 | 83.75 | 100,8 | 97,0 | 99,6 |
| 5 | 72 | 83.75 | 54,6 | 54,6 | 57,0 |
| 6 | 72 | 83.75 | 82,2 | 82,8 | 82,8 |
| 7 | 117 | 83.75 | 120,4 | 120,7 | 118,9 |
| 8 | 66 | 83.75 | 89,4 | 92,4 | 90,9 |
| 9 | 63 | 83.75 | 50,5 | 55,8 | 54,4 |
| 10 | 114 | 83.75 | 102,8 | 103,3 | 100,4 |
| 11 | 67 | 83.75 | 72,7 | 71,4 | 70,2 |
| 12 | 55 | 83.75 | 79,0 | 71,7 | 74,0 |
| Total | 1005 | 1005 | 1005 | 1005 | 1005 |
| Mittlerer relativer Fehler: | +- 5,24 | +- 5,10 | +- 5,17 |
Berücksichtigt man diese sozial bedingten Einflussfaktoren der ?Geburtstagsumstände? so bringt die Korrelation noch bessere Werte. So liegt der Chi-Quadratwert für die Spalte 5 (Autokorrelation von Sonne und Jupiter) aber immer noch bei 43,66.
Abb 18. Berechnete Autokorrelationsfunktion
1. Ordnung von Sonne und Jupiter relativ zum Geburtstag (hier 6.12.1946).
Zum Vergleich mit Abb 7 und 8).
Da
es sich bei der Unfallstatistik der 1005 Industrieunfälle nicht um
Erwartungswerte einer theoretischen Verteilung handelt, ist die Korrelationsqualität
zwischen der erfassten und der nach der Korrelationsfunktion berechneten
Verteilung besser für eine Beurteilung geeignet. Um diese Größe
berechnen zu können, wird von den erfassten und berechneten Unfällen
jeweils der Erwartungswert der Gleichverteilung (83,75) abgezogen.
Die
Korrelationsqualität berechnet sich in diesem Fall dann aus der Summe
der Produkte der erfassten mit den berechneten Abweichungen vom Erwartungswert
der Gleichverteilung, normiert mit der Summe der Quadrate der Abweichungen
von 83,75 der erfassten Werte. Der so berechnete Werte für die Autokorrelationen
von Jupiter und Sonne ist:
Korrelationsqualität
: 0,533 (Korrelation zwischen erfasster und berechneter Unfallverteilung.
Dieser wert ist positiv, wenn ein Zusammenhang besteht und
negativ, wenn ein gegensätzlicher Trend vorhanden ist )
Das Ergebnis zeigt deutlich, dass neben anderen Einflussfaktoren auf die Unfallhäufigkeit auch ein einfluss der planetaren Fluktuationen als möglich erscheint.
5.2 Entwicklungspsychologie und Biographische Rhythmen
In
der Biologie ist es nahezu unmöglich, aus wenigen grundlegenden Differentialgleichungen
realistische Modelle abzuleiten. Eine unüberschaubare Anzahl von Parametern
führt zu nicht mehr praktikablen Modellen. Infinitesimale Beobachtungen
oder gar Messungen verlieren ihren Sinn in der Biographik. Deshalb wird
ein niedrigdimensionales Minimalmodell entwickelt, das die zu beobachtenden
Phänomene, Oszillationen in den Lebensetappen, reproduzieren kann.
Einfache Elemente des Modells schaffen durch ihre Kombinationen und variablen
Ordnungen die Möglichkeit, die Mannigfaltigkeit der beobachtbaren
Erscheinungen zu erfassen.
Hintergrund
des Modells ist zunächst die rein pragmatisch gedachte Annahme, dass
Wandlungsprozesse in der Persönlichkeitsentwicklung zumindest teilweise
endogen vorprogrammiert sind. Damit kann das Modell Auffassungen folgen,
wie sie z.B. auch Erikson[6] vertritt. Primär ist aber nicht beabsichtigt,
einen theoretisch begründbaren Persönlichkeitsansatz abzubilden.
Dieser könnte sich dann aber aus den praktischen Untersuchungen ergeben.
Untersuchungsgegenstand
diesem Abschnitt sind Entwicklungsetappen der menschlichen Biographie und
ihre Modellierung als psychodynamischer Prozess mit nichtlinear gekoppelten
Oszillatoren (Die Planeten). Solche Entwicklungsetappen sind Phasen verstärkten
Wachstums im Kindheits- und Jugendalter, Zeiten psychischer Instabilität,
aber auch Stabilität.
Die
Ergebnisse der Untersuchungen lassen vermuten, dass die ganze Vielfalt
des Menschlich-Psychischen auf die Wirksamkeit von wenigen Faktoren (hier
Oszillatoren) zurückzuführen ist. Dabei sind diese Faktoren aber
nicht statisch so zu verstehen, dass nur ihre individuellen Ausprägungsgrade
den Menschen in psychischer Hinsicht determinieren. Sie wirken vielmehr
dynamisch, impulsgebend auch auf die Autogenese eines Menschen. Die Kenntnis
dieser dynamisch wirkenden Faktoren in Vergangenheit und Zukunft des Individuums
kann dann in ihrer Bewusstwerdung das Streben nach Selbstoptimierung und
Selbstmanagement unterstützen.
(wird
fortgesetzt)