Planetare Fluktuationen der Gravitation und ihr Einfluss auf komplexe Systeme
Michael Nitsche
Institut Z & S, Bachstraße 13, D-72415 Grosselfingen, zunds@t-online.de
Copyright 2001 Dr. Michael Nitsche
Letzte Änderung: 13.08.2002
Zusammenfassung
Der Autor entwickelt ein mathematisches Modell der planetaren Fluktuationen
des Gravitationsfeldes und ihres Einflusses auf komplexe Systeme der Evolution.
Die planetaren Fluktuationen des Gravitationsfeldes können als ein
System nichtlinear gekoppelter Oszillatoren verstanden werden. Aufgrund
der über Jahrmillionen andauernden stabilen Verhältnisse der
Planeten des Sonnensystems, sind es vor allem die über größere
Zeiträume stabilen Anregungsfeldstärken des planetaren Gravitationsfeldes,
welche einen stabilisierenden oder destabilisierenden Einfluss auf komplexe
Systeme ausüben.
Summary
The author introduces a system of planetary fluctuations that is able
to describe processes of evolution.
Algorithmic operations on the basis of an oszillation- or a wave theory.
The planetary fluctuations of the gravitation are a system of nonlinearly
coupled oscillators.It stabilizes and destabilizes complex systems in the
nature. Such systems are: earthquake, human intelligence, work injuries,
biography.
INHALT
1. Einleitung
Introduction
2. Fluktuationen des planetaren
Gravitationsfeldes
Fluktuation of the planetary field of gravitation
3. Korrelationsfunktion
zur Untersuchung komplexer Systeme
Correlation function and its influence on complex systems
4. Kosmische Fluktuationen als Trigger komplexer
Vorgänge
Planetary fluctuation as triggers of complex systems
4.1 Der Einfluss der Fluktuationen auf Erdbeben
The influence of the fluctuation on earthquakes
4.2 Strukturbildung biologischer Muster
Development biological patterns
5. Resonanzen der kosmischen Fluktuationen
Resonance of the cosmic fluctuation
5.1 Stabilität und Instabilität
psychischer Prozesse
Stability and instability of emotional processes
5.2 Entwicklungspsychologie und biographische
Rhythmen
Psychological development and biographical rhythms
6. Optimierung der Korrelationsfunktion
Optimization of the correlation function
7. Abschließende Bemerkungen und Ausblick
concluding remarks and view
8. Literatur
literature
Anhang 1 Liste der untersuchten Erdbeben
appendix 1 list of earthquakes
Anhang 2 Korrelationsmatrizen der Erdbebenuntersuchungen
appendix 2 correlations matrix of earthquakes
Die Entwicklung der Computertechnik ermöglicht es in zunehmenden
Umfang, komplexe Systeme mit nichtlinearer Dynamik in Natur und Gesellschaft
zu untersuchen. Eine Hypothese, die solchen Untersuchungen zu Grunde liegt,
ist die Annahme, dass die Natur, aber auch die Gesellschaft modelliert
werden kann durch nichtlinear gekoppelte Oszillatoren auf vielen Skalen.
Angefangen mit Quantenfluktuationen bis hin zu den "großen kosmischen
Rhythmen unseres Sonnensystems" [1] wird der komplexe menschliche Organismus
in seiner Evolution aber auch in seiner individuellen Entwicklung beeinflusst.
Das mathematische Modell für den Einfluss der Fluktuationen des
Gravitationsfeldes auf komplexe Systeme in der Natur (Triggerung von Erdbeben)
und den menschlichen Organismus ist mehr oder wenig zufällig aus verschiedenen,
ursprünglich getrennten Untersuchungen entstanden.
Die Veröffentlichung verfolgt das Ziel, auf dieses oszillierende
Teilsystem (das Sonnensystem) aufmerksam zu machen und weitere Forschungen
anzuregen. Die zu diesem Zweck entwickelten Computerprogramme sind für
Forschungsvorhaben zugänglich.
2 Fluktuationen des planetaren Gravitationsfeldes
Die Struktur und Entwicklung von physikalischen Systemen wird durch
die Wechselwirkung verschiedener Teile des Systems untereinander sowie
zwischen Systemen und Umgebung bestimmt. Dabei werden vier Gruppen von
Wechselwirkungen unterschieden: starke, elektromagnetische, schwache und
gravitative Wechselwirkungen. Diese Wechselwirkungen sind auf den unterschiedlichen
Skalen der Natur nicht in gleichem Maße wirksam, sie sind aber auch
nicht völlig entkoppelt in ihrer Wirkung.
Der menschliche Organismus, besonders das Nervensystem mit seiner hohen
Komplexität, ist sicher den Einflüssen aller Wechselwirkungen
ausgesetzt, auch den gravitativen.
Beschränkt man sich in den Untersuchungen auf nur eine Wechselwirkung,
dann werden die Ergebnisse immer unvollständig bleiben und den Charakter
von mehr oder weniger wahrscheinlichen Aussagen annehmen. Einer Zukunft
bleibt es dann vorbehalten, die getrennt untersuchten Wechselwirkungen
zusammenzuführen, ohne dabei jedoch die "Mächtigkeit des Laplaceschen
Geistes" je zu erreichen.
Das Ziel dieser Untersuchungen besteht darin, ein Modell auf der Basis
der gravitativen Wechselwirkung zu entwickeln, das geeignet ist, einen
Einfluss von kosmischen Rhythmen des Planetensystems auf unterschiedlich
komplexe Strukturen und Vorgänge in Natur und Gesellschaft nachzuweisen.
Das Planetensystem der Sonne ist zum einen ein Forschungsobjekt der
Astronomie, zum anderen aber auch ein Einflussfaktor auf die Evolution
der Erde und ihrer Bewohner. So wirkt der Erdmond nicht nur bei der Bildung
romantischer und mystischer Vorstellungen im menschlichen Bewusstsein,
sondern auch durch seine stabilisierende Wirkung auf die Erdachse. Damit
garantiert er die in der biologischen Evolution notwendige relative Stabilität
der klimatischen Verhältnisse.
Wenn auch für die heutige Kosmologie die allgemeinrelativistische
Gravitationstheorie Einsteins die Grundlage bildet, ist für Untersuchungen
auf der Skala des Sonnensystems die Newtonsche Gravitationstheorie ausreichend.
Die fundamentale Newtonsche Bewegungsgleichung von N Massenpunkten
hat die Gestalt:
(1)
ri, rj = Ortsvektoren der Planeten i, j
mit den Massen Mi und Mj; G = Gravitationskonstante
Diese Gleichung ist der Ausgangspunkt zur Ableitung der "Kosmischen
Fluktuationen", sie ist jedoch noch nicht in der für das vorliegende
Problem der Fluktuationen günstigen Form. Dazu wird es notwendig,
erste ordnende Gesichtspunkte, die sich aus der Struktur und Dynamik des
Planetensystems ergeben, zu berücksichtigen.
Es sind dies:
A) Die Stabilität des Sonnensystems.
Das heutige Sonnensystem ist etwa 4,5 Millionen Jahre alt und
muss
sich demzufolge in dieser Zeit als quasistabiles Gebilde manifestiert
haben.
Obwohl die Newtonschen Bewegungsgleichungen (1) nichtlinear gekoppelt
sind, bleibt die
Struktur des Planetensystems über längere Zeiträume
erhalten.
Die Lyapunov-Konstante tL,
die angibt, in welcher Zeit die Bahnformen der Planeten
gänzlich anders aussehen, bestimmte Lasker [2] zu tL~
5 Millionen Jahre. Für die äußeren
Planeten ab Jupiter wurden sogar noch größere Lyapunov-Perioden
von Summon und Wisdom
[3] berechnet. Dabei erhalten sie ziemlich enge Grenzen für
die Bahnelemente der Großplaneten
über Zeiträume von der Größe des Alters
des Sonnensystems.
B) Kosmische Rhythmen werden über sehr lange Zeiträume der
Evolution betrachtet.
Deshalb werden vor allem die über längere Perioden
stabilen kosmischen Rhythmen
(Frequenzen) einen Einfluss ausüben können. Es sind
also weniger die absoluten Kräfte der
Großplaneten, als vielmehr ihre periodischen Änderungen,
die in Betracht kommen. Es wird
ein stabiler Wechselanteil ausgefiltert.
C) Die Planeten des Sonnensystems bewegen sich alle auf nahezu in einer
Ebene liegenden
Kreisbahnen um die Sonne. Sie stellen natürliche Oszillatoren
dar, deren Kopplungen
die Überlagerungsfrequenzen der kosmischen Fluktuationen
erzeugen.
Ein kosmischer Zyklus beginnt mit der Konjunktion (von der Erde
aus gesehen) zweier
Planeten i, j und endet nach der Opposition mit der nächsten
Konjunktion.
Aus den ordnenden Gesichtspunkten A, B und C lässt sich ein Modell
der kosmischen Fluktuation aufstellen.
Heliozentrisch betrachtet lassen sich für die kosmischen Zyklen
Kreisfrequenzen wi,j angeben, die
relativ stabil sind und sich nur wenig mit der Zeit ändern.
(2)
Ti,j = Zeitdauer von Konjunktion zu Konjunktion der Planeten i, j.
Ohne Beachtung der Richtung der resultierenden Planetenkräfte (es werden nur richtungsinvariante Prozesse untersucht) kann man für die Änderungen der Planetenkräfte (in erster Näherung)
t = Zeit
(3)*
| *Die Beziehung (3) folgt aus der vektoriellen Addition der Kräfte
Fi und Fj.
|
ansetzen. Die Größen fi,j(t) und ki,j(t) enthalten die sich langsam und wenig regelmäßig ändernden Komponenten, die aus Abstandsänderungen der Planeten resultieren.
Aus geozentrischer Sicht sind die kosmischen Zyklen nicht ganz so stabil, deshalb ist es einfacher, anstelle von wi,j(t) den Winkel ai,j, unter dem die Planeten i, j von der Erde aus erscheinen, in (3) einzusetzen.
(4)
Für die weiteren Untersuchungen wird nur der sich schneller und "regelmäßiger" ändernde Kosinusteil in (4) für die kosmischen Fluktuationen berücksichtigt. Für eine Konjunktion (ai,j = 0°) ist Fi,j maximal und für die Opposition (ai,j = 180°) minimal.
3 Korrelationsfunktion zur Untersuchung komplexer Systeme
Die Gravitationskräfte selbst sind sehr schwach. Die erste experimentelle
Bestimmung der Gravitationskonstante G führte Cavendish 1798 durch.
Zwei Massen m (730g) wurden mittels einer Drehwaage durch zwei große
Massen M (158kg) ausgelenkt.
Nun kann man fragen, wie groß die Gravitationskraftänderung
der Planeten, verglichen mit irdischen, sich bewegenden Massen ist. Eine
anschauliche Vorstellung davon vermittelt die Umrechnung der Planetenkräfte
auf äquivalent wirkende Bleikugeln in 10 Meter Abstand von einem Probekörper.
Kraftänderungen werden durch in 10 m Entfernung auf einem Kreis rollende
Bleikugeln veranschaulicht. Die Tabelle 1 zeigt das Gewicht und den Durchmesser
der den Planeten äquivalenten Bleikugeln.
| "Planet" | Gewicht [kg] | Durchmesser der Bleikugel [m] |
| Sonne* | 8,892 109 | 114,4 |
| Merkur | 1477 | 0,63 |
| Venus | 21779 | 1,54 |
| Mond | 50969529 | 20,46 |
| Mars | 1237 | 0,59 |
| Jupiter | 313097 | 3,75 |
| Saturn | 27748 | 1,67 |
| Uranus | 1047 | 0,56 |
| Neptun | 506 | 0,44 |
| Pluto | 0,05 | 0,02 |
| * wenig sinnvolle Werte |
Die schwachen Gravitationsfeldänderungen, insbesondere ihr Kosinusanteil, können als eine Art Anregungsfeldstärke auf Materie betrachtet werden.
(5)
Die Größen fi,j(t) und ki,j(t)
wird näherungsweise konstant gesetzt, da sie sich schwach und weniger
regelmäßig mit der Zeit ändert.
(6)
Die Wechselwirkungen dieser "Wellen" (6) mit Materie und ihren unterschiedlichen Strukturen wird nichtlinear erfolgen. Dabei muss bemerkt werden, dass es sich nicht um die aus einer Linearisierung der Allgemeinen Relativitätstheorie von Einstein abgeleiteten Gravitationswellen handelt. In Analogie zu anderen nichtlinearen Wechselwirkungen mit Materie (z. B. Nichtlineare Optik) ist mit
(7)
eine allgemeine Korrelationsfunktion Hi,j für den Einfluss
zweier Planeten i, j aufstellbar.
(8)
Besser geeignet ist die Umwandlung von (8) in eine Fourierreihe.
(9)
mit a
= ai,j
Die Form (9) der Korrelationsfunktion zeigt die Entstehung von "Höheren
Harmonischen" bei der Wechselwirkung der kosmischen Fluktuationen mit Materie.
Das Problem der Korrelationsfunktion ist die Bestimmung der Koeffizienten
ak in (9) und die Festlegung der Bedeutung von H.
Es ist nicht daran gedacht, mit H eine Kraft oder eine "Auslenkung"
zu messen. Das würde sicher experimentell unüberbrückbare
Schwierigkeiten bereiten, wollte man mit rotierenden Bleikugeln (etwa nach
Tabelle 1) den Einfluss der Fluktuationen auf Probekörper bestimmen.
Außerdem wird die Evolution, die sich über Millionen von Jahren
erstreckt hat, wohl kaum im Experiment simuliert werden können.
Da die Fluktuationen des planetaren Gravitationsfeldes in ihrer Wirkung
sehr schwach sind, kommen für Korrelationen nur folgende Gebiete in
Frage:
a) räumliche Strukturbildungsprozesse, die nicht oder nur
sehr gering durch andere Wirkungen determiniert sind.
b) Bildung nicht vollständig determinierter biologischer
Muster.
c) Kritische Zustände in hochdimensionalen dissipativen
Systemen.
d) Hochkomplexe Systeme, fern des thermischen Gleichgewichts
und am Rande des Chaos.
Die Koeffizienten ak werden sich also aus der Untersuchung
von Wechselwirkungen mit den Gebieten a) bis d) bestimmen.
Es liegt nahe, eine Korrelationsfunktion H zu konstruieren, die mit
stabilen (harmonischen) und instabilen (disharmonischen) Zuständen
in den Gebieten a) bis d) wechselwirkt.
Die Bestimmung der Koeffizienten ak aus statistischen Untersuchungen
von labilen oder chaotischen Prozessen, bei denen sich kleine Störungen
auswirken können, ist sehr aufwendig. Deshalb erscheint es sinnvoll,
aus theoretischen Überlegungen zunächst eine Näherung für
die Koeffizienten ak zu erhalten, die dann gegebenenfalls durch
Optimierungsverfahren angepasst werden kann.
Da es sich um kosmische Zyklen von Konjunktion zu Konjunktion handelt,
kann man strukturelle Überlegungen zu diesen Oszillationen zum Ausgangspunkt
nehmen. Nimmt man als Grundlage die Kreisteilung (Abb 1), dann lassen
sich folgende Strukturpunkte finden:
| Abb 1. Strukturen der Kreisteilung. Ausgangspunkt ist die Konjunktion, darauf folgt die Opposition usw. |
1 Punkt: "Ausgangspunkt" (Konjunktion)
2 Punkte: polare Struktur; Gegensätze, die eines Ausgleichs bedürfen.
Auf Grund ihrer Spannung und gegebenenfalls der Unmöglichkeit ihres
Ausgleichs können sie trotzdem über längere Zeit eine Einheit
bilden.
Wertung: stark disharmonisch
3 Punkte: sehr stabile Struktur; vor allem in der Technik ist
sie eine Voraussetzung für Stabilität in mechanischen Konstruktionen.
Wertung: sehr harmonisch
4 Punkte: instabile, dynamische Struktur; in der Technik
ist diese Struktur oft die Grundlage für Hebelgetriebe.
Wertung: disharmonisch
5 Punkte: quasistabile Pentagramm - Struktur; Grenzbereich zwischen
Stabilität und Instabilität. Komplizierte Muster und Strukturen
können gebildet werden, die sich nicht wiederholen.
Wertung: indifferent
6 Punkte: Waben - Struktur; kreisnahe, im Verbund relativ stabile
Struktur mit guter Flächenausnutzung.
Wertung: harmonisch
Die Hinzunahme weiterer Punkte ist möglich, die Änderungen
in den Qualitäten werden aber kleiner, da die Struktur dem Kreis immer
ähnlicher wird. Diese qualitativen Aussagen werden schrittweise quantifiziert
und in einem Diagramm abgetragen (Abb. 2).
![]() |
| Abb 2. Quantifizierung der nach strukturellen Gesichtspunkten unterteilten Kreisteilung. Vorausgesetzt wird ein Anschwing- und Abschwingvorgang. Das Bild ist die Grundlage für eine Fouriertransformation zur 1. Näherung der Koeffizienten ak. |
Vorausgesetzt wird ein symmetrischer Anschwing- und Abschwingvorgang.
Da es sich um einen periodischen Zyklus handelt, kann eine Fouriertransformation
durchgeführt werden.
Die erhaltenen Koeffizienten sind die ersten Fibonacci-Zahlen.
Die Korrelationsfunktion bekommt folgende Gestalt:
(10)
Die Korrelationsfunktion 1. Ordnung zeigt Abb 3. Sie stellt eine erste
Näherung für die Untersuchung des
Einflusses der kosmischen Fluktuationen auf die stabilen und instabilen
Zustände komplexer Systeme dar.
![]() |
| Abb 3. Korrelationsfunktion Hi,j 1. Ordnung nach Gleichung (10) mit N=1. Sie wurde über eine Fouriertransformation aus den strukturellen Gesichtspunkten von Abb 2. gewonnen. |
Die Betrachtung höherer Ordnungen, muss gegebenenfalls vom untersuchten
Problem abhängiggemacht werden. Allgemein kann gesagt werden, dass
die höheren Ordnungen für Resonanzen und Triggerung besser geeignet
sein werden.
![]() |
| Abb 4. Korrelationsfunktion Hi,j 7. Ordnung nach Gleichung (10) mit N=7. Die höheren Ordnungen der Korrelationsfunktion eignen sich für Resonanzprobleme. |
Es muss an dieser Stelle gesagt werden, dass die Hypothese, "Strukturen
der Kreisteilung spiegeln sich stabilen und instabilen Prozessen komplexer
Systeme wieder", zunächst gewagt erscheint. Nur praktische Untersuchungen
können die Bestätigung bringen, dass diese Annahmen für
eine erste Näherung ausreichend sind. Dazu muss gewährleistet
sein, dass die Korrelationsfunktion (10) sich nicht nur zur Beschreibung
eines Prozesses eignet, sondern bei verschiedenen Prozessen und Zuständen
brauchbare Ergebnisse liefert.
Es müssen sich Erwartungswerte zumindest in der Tendenz einstellen
und es dürfen keine negativen Korrelationen auftreten, indem z. B.
die Korrelationsfunktion (10) eine höhere Wahrscheinlichkeit für
Stabilität anzeigt, es aber in Wirklichkeit eine höhere Wahrscheinlichkeit
für einen instabilen Zustand gibt.