summary
Complex systems into nature and society are modelable with nonlinearly
coupled oscillators. This says a hypothesis. The starting point of the
mathematical model is the planetary field of the gravitation. It however
used only the stable frequencies these fluctuation. A matrix of the correlations
is calculated. This describes the influence on processes of evolution.
Precondition are: The stability of the solar system, long time periods,
steady planetary cycles.
Nonlinear interactions with matter are the result. Higher frequency
arise at this process --"high harmonics".
Applications of the theory are: The creation of spatial structures,
the creation of not deterministic biological patterns, critical states
in dissipativ systems, highly complex systems distant of the equilibrium.
This publication has the aim, attention to generate for the fluktuation
of the planetary gravitation.
In
Natur und Gesellschaft sind komplexe nichtlineare Prozesse weit verbreitet.
Hochdimensionale komplexe Systeme sind dabei die Regel. Weit entfernt vom
thermodynamischen Gleichgewicht zeigen diese Prozesse ein vielfältiges
raumzeitliches Verhalten.
Die
Fluktuationen des planetaren Gravitationsfeldes sind, absolut gesehen,
sehr schwach. Sie wirken aber sehr großräumig und auf alle materiellen
Strukturen der Erde. Entscheidend für den Nachweis des Einflusses
dieser Fluktuationen ist das Entstehen der “höheren Harmonischen”
in den komplexen Strukturen der Materie. Es ist zu erwarten, dass die niederen
Frequenzen (1. Ordnung der Korrelation) auf großräumige Strukturen,
die höheren Frequenzen triggernd oder strukturierend auf kleinräumige
Gebiete wirken werden.
In
den Abbildungen 5 bis 7 sind verschiedenen Ordnungen und damit unterschiedlich
hohe Frequenzen berechnet worden. Sie vermitteln einen ersten Eindruck
von den verschiedene Schwingungen. In Abb 5 ist die 1. Ordnung der
Korrelationsfunktion Hi,j
(10) für den Monat Juli des Jahres 2001 dargestellt durch
Kurven der Zeilen- ( bzw. Spalten-) Summen. So zeigt die Kurve der Sonne
die Summe aller Korrelationen der Sonne mit den anderen Objekten
(Mond bis Pluto) an. Die obere Summenkurve ist die Summe aller Kurven bzw.
die Summe aller Elemente der Korrelationsmatrix Hi,j
(10).
Der
Übergang zu einer höheren Ordnung (Abb 6 und Abb 7) zeigt nachhaltig
den Einfluss der höheren Frequenzen, die das Stabilitätsverhalten
in der Zeit verändern.
Inwieweit
planetare Fluktuationen des Gravitationsfeldes sich auf räumliche
Wachstumsprozesse oder labile Gleichgewichte kritischer Zustände,
die wenig oder überhaupt nicht anderweitig determiniert sind, auswirken
können, soll mit den folgenden Beispielen untersucht werden.
Abb 5. Planetare Fluktuation von Sonne Mond und
den Großplaneten. Ordnung der Korrelationsfunktion: 1. Es werden
die Zeilensummen und die Gesamtsumme der Korrelationsmatrix Hi,j (10) dargestellt
für den Juli 2001.
Abb 6. Planetare Fluktuation von Sonne Mond und
den Großplaneten. Ordnung der Korrelationsfunktion: 3. Es werden
die Zeilensummen und die Gesamtsumme der Korrelationsmatrix Hi,j (10)
dargestellt für den Juli 2001.
Abb 7. Planetare Fluktuation von Sonne Mond und
den Großplaneten. Ordnung der Korrelationsfunktion: 7. Es werden
die Zeilensummen und die Gesamtsumme der Korrelationsmatrix Hi,j (10)
dargestellt für den Juli 2001.
4.1
Der Einfluss der Fluktuationen auf Erdbeben
The influence of the Fluktuationen on earthquakes
summary earthquakes:
Hypothesis:
1. a correlation shows the big planets only.
2. coupled frequencies haven't an influence. (coupled with sun)
3. the function of the correlation is significantly negatively.
4. the 1st derivative of the correlation is positively.
This stands for: The process of Earthquakes starts earlier.
All expectations were proved!
The probability of the mistake is 0.6%. 41 heavy earthquakes were examined.
The statistical examinations were performed with 3000 control-groups
(each 41 members).
The planetary fluctuation are one (only one) factor for the triggering
of earthquakes.
Ein
Beispiel dafür ist die Vorhersagbarkeit von Erdbeben. Das ist besonders
interessant, da beim Auftreten von starken Erdbeben in dicht bewohnten
Gegenden der Erde auch meist große Schäden an Gebäuden
entstehen und vor allem auch meist viele Menschenleben zu beklagen sind.
Vor
einem Erdbeben bauen sich Spannungen in der Erdkruste auf, die dann nach
einer bestimmten Zeit einen kritischen Zustand erreichen (selbstorganisierte
Kritizität SOC nach Turcotte [4] ). Im allgemeinen mit Vorbeben
beginnend, entladen sich diese Spannungen in einem Erdbeben, wobei eine
Voraussage der Stärke des Erdbebens nicht möglich ist [5].
Die
Untersuchungen zum Einfluss der planetaren Fluktuationen auf die Triggerung
von Erdbeben gehen von der Hypothese aus, dass das Erreichen eines kritischen
Zustandes der Spannungen in der Erdkruste innerhalb eines bestimmten Zeitfensters
Dt
geschieht. Für diesen äußerst instabilen Zustand können
dann großräumig wirkende Anregungsfeldstärken bestimmter
Frequenzen der planetaren Fluktuationen zur Auslösung des Erdbebens
und damit der Entspannung der Erdkruste führen.
Nach
dieser Hypothese sind folgende Ergebnisse zu erwarten:
| 1. | Es werden nur die Frequenzen der Fluktuationen eine Korrelation zeigen, die auch gravitativ die größten Kräfte entwickeln. Der Pluto und die Planetoiden werden demzufolge kaum Korrelationen zeigen (Tabelle 1). |
| 2. | Es werden nur relativ stabile und von der Sonne entkoppelte Anregungsfrequenzen Korrelationen zeigen. Merkur und Venus erscheinen von der Erde aus immer in der Nähe der Sonne, sie sind nicht entkoppelt und werden von der Sonne dominiert. Ebenso sind die Korrelationen des Mars zwar von der Sonne entkoppelt, aber durch die relativ großen Abstandsänderungen zur Erde, können seine Anregungsfrequenzen als nicht stabil bezeichnet werden. (Der Mars müsste zunächst aus den statistischen Untersuchungen herausgenommen und gesondert untersucht werden.) |
| 3. | Die Korrelationsfunktion (10) wird in der kohärenten Überlagerung aller relevanten Planeten einen negativen Wert annehmen, der signifikant weit vom allgemeinen Erwartungswert entfernt ist. |
| 4. | Unter Berücksichtigung der Vorbeben wird der Mittelwert der ersten Ableitung positiv sein. Das bedeutet, dass die Korrelationsfunktion vor dem eigentlichen Erdbeben im Mittel noch negativer sein wird. |
| Wie die folgenden Rechnungen zeigen, können alle diese Erwartungen bestätigt werden! |
Für
die Untersuchungen wurden 3. Listen von Erbeben ausgewertet. Die Listen
sind im Anhang 1 aufgeführt. Es sind die “stärksten Erdbeben”
des letzten Jahrhunderts und die Beben mit den meisten Opfern an Menschenleben,
insgesamt 41 Ereignisse.
Zur
Bewertung des Einflusses der planetaren Fluktuationen auf die Ereignisse
“Erdbeben” wurden folgende Berechnungen durchgeführt:
1.
a)Überlagerung der Korrelationsfunktion S
Hi,j (Harmoniefunktion)
b) Überlagerung der absoluten Beträge /S
Hi,j /(”Energie”-funktion)
c) Überlagerung der 1. Ableitung nach a
der Korrelationsfunktion S
H’i,j (Zeitdynamik)
d) Überlagerung der Absolutbeträge der 1. Ableitung nach a
der Korrelationsfunktion / S
H’i,j /(Zeitdynamik
absolut)
a) bis d) Überlagerung aller 41 Erdbebenereignisse bezogen auf Sonne,
Mond und ausgewählte Planeten.
2.
Es wurden 60 000 Ereignisse im Zeitraum von 1900 bis Ende 2000 korreliert.
Die Ereignisse wurden über den Zeitraum gleichverteilt. Die Überlagerung,
normiert auf eine Gruppenstärke (hier die 41 Erdbeben), gibt die statistisch
zu erwartenden Mittelwerte an.
3.
Zur Berechnung der Dichtefunktion wurde die Monte Carlo Simulation verwendet,
da eine exakte Berechnung für 41 Ereignisse zu unvertretbaren
Rechenzeiten führt. Zur Kontrolle wurde für bis zu 6 Ereignissen
die exakte Dichtefunktion numerisch berechnet.
Es
wurden 3000 Gruppen von je 41 Ereignissen zufällig im Zeitraum von
1900 bis Ende 2000 ausgewählt.
4.
Zur Überprüfung der Hypothese: “Die Korrelationsfunktion der
41 Erdbeben ist signifikant disharmonisch” wird ein einseitiger Signifikanztest
durchgeführt. Es wird berechnet, wie viel Prozent der zufällig
ausgewählten Ereignisgruppen gleiche oder kleinere Werte für
die überlagerte Korrelationsfunktion S
Hi,j haben.
Dieser Prozentwert stellt die Irrtumswahrscheinlichkeit der Hypothese dar.
Schaut
man sich zunächst einmal die Dichteverteilung von S
Hi,j (Abb 8)
für Sonne, Mond und alle Planeten an und vergleicht sowohl mit dem
Mittelwert (Erwartungswerten) der Matrix 3a in Anhang 2, so liegt die Summe
aller 41 Erdbeben S
Hi,j durchaus
noch im Bereich der Erwartungswerte.
Die
Tabelle 2 zeigt alle berechneten Werte und ihre “Irrtumswahrscheinlichkeiten”
bezüglich der Hypothese. Die Korrelationen von Sonne, Mond und allen
Planeten liegen zwar unter dem Erwartungswert auch liegt die “Energie”
unter dem Erwartungswert aber insgesamt kann nicht von einem signifikanten
Einfluss der planetaren Fluktuationen gesprochen werden.
Das
ändert sich sofort, wenn die nach der Hypothese zu erwartenden Einflüsse
von Sonne, Mond, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun gesondert betrachtet
werden (Abb 9.). Die Harmoniefunktion S
Hi,j liegt jetzt
hochsignifikant weit unterhalb des Erwartungswertes (0,6% Irrtumswahrscheinlichkeit
für die Hypothese). In Tabelle 3 sind alle Werte aufgelistet.
Abb 8. Dichtefunktion S
Hi,j 1. Ordnung nach Gleichung (10) mit N=1. Es wurden alle
Planeten korreliert. Siehe Korrelationsmatrix 1a bis 1d in Anhang 2. Die
blauen Zahlen geben den Bereich an, die roten Zahlen zeigen die Treffer
in diesem Bereich und die grünen Zahlen geben die relativen Treffer
in Promille an.
Eine
Analyse der Matrizen 2a bis 2c (siehe Anhang), verglichen mit den Erwartungswerten
der Matrizen 4a bis 4d, zeigt den Einfluss der einzelnen Planetenzyklen
auf die Triggerung von Erdbeben. Auffällig ist allein der Saturn,
der insgesamt einen ausgeglichenen und wenig signifikanten Einfluss zeigt.
Die Korrelationen mit der Sonne (+23,85), mit dem Mond (+11,69) und besonders
mit Neptun (+44,17) lassen vermuten, dass gerade diese Frequenzen
einen marginalen Einfluss ausüben.
| Korrelationsfunktion S Hi,j | Berechneter Wert für die 41 Erdbeben | Mittelwert des Kontinuums von 1900 bis 2000 (statistischer Erwartungswert | “Irrtumswahrscheinlichkeit” der Hypothese vom Einfluss der planetaren Fluktuationen auf die Triggerung von Erdbeben in Prozent. |
| Harmonie H, Stabilität (+) und Disharmonie, Instabilität (-) | 26,55 | 197,18 | <
26,55 sind
26,3% |
| Überlagerung der Beträge der Harmoniefunktion /H/, kennzeichnet die Quadratwurzel der “Energie” der Welle. | 212,37 | 217,16 | <
212,37 sind
23,6% |
| 1. Ableitung der Harmonie H’, Stabilität (+) und Disharmonie, Instabilität (-) | 253,47 | 297,07 | <
253,47 sind
43% |
| Überlagerung der Beträge der 1. Ableitung der Harmonie /H'/, Stabilität und Disharmonie, Instabilität | 166,33 | 162,07 | >
166,33 sind
14% |
| Korrelationsfunktion S Hi,j | Berechneter Wert für die 41 Erdbeben | Mittelwert des Kontinuums von 1900 bis 2000 (statistischer Erwartungswert) | “Irrtumswahrscheinlichkeit” der Hypothese vom Einfluss der planetaren Fluktuationen auf die Triggerung von Erdbeben in Prozent. |
| Harmonie H, Stabilität (+) und Disharmonie, Instabilität (-) | -503,98 | -34,72 | <
-503,98 sind
0,6 % ! |
| Überlagerung der Beträge der Harmoniefunktion /H/, kennzeichnet die Quadratwurzel der “Energie” der Welle. | 76,05 | 75,32 | >76,05
sind
40,4 % |
| 1. Ableitung der Harmonie H’, Stabilität (+) und Disharmonie, Instabilität (-) | 107,60 | 8,59 | >
107,60 sind
17,8 % |
| Überlagerung der Beträge der 1. Ableitung der Harmonie /H'/, Stabilität und Disharmonie, Instabilität | 52,70 | 52,26 | >
52,70 sind
41,2 % |
Abb 9. Dichtefunktion S
Hi,j 1. Ordnung nach Gleichung (10) mit N=1. Es wurden Sonne,
Mond, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun korreliert. Siehe Korrelationsmatrix
2a. Die blauen Zahlen
geben den Bereich an, die roten Zahlen zeigen die Treffer
in diesem Bereich und die grünen Zahlen geben die relativen Treffer
in Promille an.
Die
Erwartungswerte der Korrelation Uranus - Neptun (-21,58) in Matrix 4a sind
durch die große Schwingungsdauer (ca. T1
= 172 Jahre in der Grundfrequenz) dieser Korrelation bedingt. Nach Gleichung
(10) treten für diese Korrelation noch folgende kürzere Perioden
auf : T2 = 86 Jahre, T3 =
57 Jahre, T4 = 43
Jahre, T6 = 29 Jahre,
T8 = 22 Jahre, T9
= 19 Jahre, T10 =
17 Jahre und T11 =
16 Jahre (alle Werte gerundet). Die beiden Planeten hatten im letzten Jahrhundert
in den Jahren 1906/1908 eine Opposition, 1935/1937 ein Trigon, 1949/1951
ein Quadrat, 1963/1965 ein Sextil und 1992/1994 eine Konjunktion. Verglichen
mit Abb 3. Überwiegen im letzten Jahrhundert die negativen Anteile
der Funktion H8,9.
Schaut
man sich die Tabelle 3 genauer an, so kann man feststellen, dass die Energie
der überlagerten Wellen der 41 Erdbeben durchaus im Erwartungsbereich
liegt, während die Funktion S
Hi,j selbst hochsignifikant
disharmonisch ist und die erste Ableitung positiv ist. Das lässt vermuten,
dass die Korrelationsfunktion, statistisch gesehen, vor dem Zeitpunkt des
Erbebens noch stärker disharmonisch gewesen sein muss. Hier müssen
sich unbedingt weitere Untersuchungen der einzelnen Erdbeben anschließen.
Interessant verspricht ebenfalls die Untersuchung der Zuordnung von planetaren
Fluktuationsfrequenzen auf einzelne oder Gruppen von Erdbeben.
Es
ist nicht das Ziel dieser ersten Untersuchung, konkrete Wahrscheinlichkeiten
für die Triggerung von Erdbeben abzuleiten, das bleibt weiteren Untersuchungen
vorbehalten. Wichtig ist zunächst der Nachweis der Wirksamkeit der
planetaren Fluktuationen des Gravitationsfeldes auf hochkomplexe Vorgänge
auf der Erde, wie es die Erdbebendynamik darstellt. Das ist mit den obigen
Untersuchungen mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von unter 1% bestätigt
worden.
Zum
anderen soll die aus strukturellen Betrachtungen zur Stabilität und
Instabilität abgeleitete Korrelationsfunktion auf ihre Fähigkeit
zur näherungsweisen Beschreibung von Stabilität und Instabilität
komplexer Vorgänge und Strukturbildungsprozesse getestet werden. Es
war daher folgerichtig, diese Funktion auch und vielleicht in erster Linie
auf einen Prozess anzuwenden, der einen Einfluss von Gravitationsschwankungen
auf komplexe physikalische Systeme von vornherein plausibel erscheinen
lässt. Die weiteren Untersuchungen mit der Korrelationsfunktion (10)
sind auf den ersten Blick nicht so einleuchtend wie die Beschreibung der
Erdbebendynamik
Are the Stabilizing and Destabilizing
Influences of the Planetary Gravitational Field on the Structural Formation
of Complex Systems Real?
- Triggering of Earthquakes –
Lecture on the 2002 Annual Conference
of the International Association for Mathematical Geology; Berlin, Germany
Download
of this lecture here- 434KB
Für weitere Untersuchungen
zur Triggerung von Erdbeben bitte kontaktieren zunds@t-online.de
4.2
Strukturbildung biologischer Muster
Development
biological patterns
summary biological patterns - intelligence
Hypothesis:
1. Planetary fluctuations works lifelongly on the development of the
brain.
2. A great influence is in the time of the birth.
3. A harmonic correlations function is stabilizing on the development
of the brain.
4. The first derivative of the correlations function is stabilizing
too.
5. The higher frequencies of the correlations function are of meaning.
The correlation function was computed for 186 people.
A high intelligence quotient correlated with a harmonic correlation's
function.
The probability for this is p =0,655. (esteemed value)
The probability of the mistake is 0.6%.
Das
menschliche Gehirn ist ein hochkomplexes System von Nervenzellen, deren
Organisation und Verschaltung über Synapsen weder genetisch noch anderswie
vollständig determiniert ist. Gedanken, Gefühle und Strategien
des menschlichen Intellekts sind nicht in allen Einzelheiten vorbestimmt.
Im Laufe der Evolution des menschlichen Gehirns hat sich die Lernfähigkeit
als ein wichtiges Element der menschlichen Entwicklung herausgebildet.
Das Lernen aufgrund synaptischer Plastizität ist ein lebenslanger
Prozess [1].
Inwieweit
planetare Fluktuationen möglicherweise Einfluss auf die Strukturbildung
des Gehirnes im Laufe der Evolution gewinnen konnten, soll in den folgenden
Berechnungen untersucht werden. Dabei wird hier die Intelligenz des
Gehirns als eine von Stabilität und Instabilität der neuronalen
Strukturen geprägte komplexe Systemleistung zur Überlebensstrategie
angenommen. Eine allgemein anerkannte Definition der Intelligenz
existiert heute noch nicht.
Die
Entwicklung der Intelligenz eines menschlichen Individuums ist von vielen
Einflussfaktoren abhängig. Sehr wichtig ist die genetische Konstellation,
die durch die Eltern gegeben ist. Daneben wirken aber auch viele Faktoren
der Umwelt auf diese Entwicklung ein. Nicht zuletzt ist auch das psychische
Persönlichkeitskonzept maßgeblich an der weiteren Ausbildung
der Intelligenz beteiligt.
Die
Beobachtung von Kindern, deren Intelligenzquotient mit ca 10 Jahren gemessen
und deren weitere Schulkarriere verfolgt wurde, zeigen deutlich den großen
Einfluss von solchen Persönlichkeitsfaktoren wie Ehrgeiz, Fleiß,
Motivation u. a. auf die Ausbildung der Intelligenz an.
Es
wird also nicht zu erwarten sein, dass die planetaren Fluktuationen einen
dominierenden Einfluss auf Strukturbildungsprozesse des Gehirns haben werden.
Es ist sogar fraglich, dass solche Einflüsse überhaupt nachgewiesen
werden können und nicht einfach nur einen Artefakt darstellen. Wenn
die planetaren Fluktuationen auf strukturbildende Prozesse des Gehirns
wirken, dann wird das sicher ein Leben lang erfolgen.
Für
einen Nachweis dieses Einflusses wird von folgender Hypothese ausgegangen.
Hypothese:
1.
Planetare Fluktuationen wirken lebenslang auf Strukturbildungs- und Stabilitätsprozesse
des Gehirns.
2.
Besonders in Zeiten einer großen synaptischen Plastizität wird
der Einfluss am größten sein.
3.
In besonderem Maße prägend auf die Strukturbildung des Gehirnes
wird der kurze Zeitraum des Autonomiewerdens des Individuums sein - sein
Geburstzeitraum.
4.
Eine harmonische Korrelationsfunktion zum Zeitpunkt der Geburt wird sich
positiv stabilisierend auf die Intelligenzentwicklung auswirken.
5.
Eine positive 1. Ableitung der Korrelationsfunktion wird sich ebenfalls
positiv auf die Intelligenzentwicklung auswirken.
6.
Es ist zu erwarten, dass insbesondere die höheren Frequenzen in kleineren
Raumbereichen (das menschliche Individuum) einen Einfluss ausüben.
Der
5. Punkt der Hypothese hebt die Bedeutung des Zeitraumes unmittelbar vor
und nach der Geburt hervor.
Da
keine allgemein anerkannte Definition der Intelligenz existiert, gibt es
die verschiedensten Methoden und Verfahren, die Intelligenz eines Menschen
mit einem Intelligenzquotienten (IQ) zu messen. Auf diese Problematik kann
hier nicht eingegangen werden, obwohl sie sicher zu neuen Erkenntnissen
führen würde, wenn man z. B. den Zusammenhang von Persönlichkeitstyp
und Intelligenzform mit untersucht. Das es einen solchen Zusammenhang geben
kann, zeigen auch die folgenden Untersuchungen.
Die
Ausgangsdaten:
1.
Eine Gruppe von 160 Kindern, für die mit dem PSP (nach Horn) [8]der
IQ bestimmt wurde.
2.
Eine Gruppe von 14 wenig intelligenten Menschen, die “Sonderschulniveau”
hat. IQ ist nicht bekannt.
3.
Eine Gruppe von 12 höher intelligenten Menschen, vorwiegend akademisch
tätig. IQ ist nicht bekannt.
(Die Geburtszeiten sind in Anhang 3 aufgeführt. Die Gruppe der Kinder wurde im Pädagogischen Zentrum Hechingen getestet. Die Gruppen 2 und 3 sind eine Zusammenstellung des Lehrers Walter Böhr.)
Die
Gruppe der Kinder ist nicht repräsentativ bezüglich des Bevölkerungsquerschnittes.
Es sind alles Kinder, die mit Lernproblemen in einer therapeutischen Einrichtung
für Legasthenie und Dyskalkulie aus diagnostischen Gründen getestet
wurden. Dabei sind nicht alle Kinder Legastheniker. Unter den getesteten
Kindern waren auch keine “Sonderschüler” und werden später sicher
sehr wenig eine akademische Laufbahn einschlagen.
Von
der Gruppe 1 ist die Stunde der Geburt nicht bekannt, deshalb wurden die
Korrelation für 12 Uhr berechnet. Für die Gruppen 2 und 3 sind
die Geburtszeiten und Geburtsorte bekannt.
Bezüglich
der Gruppe 1 liegt die Gruppe 2 jenseit des unteren Intelligenzniveaus
und die Gruppe 3 über dem oberen Intelligenzniveau.
Bemerkungen zur Untersuchungsmethode:
Die
Gruppe der Kinder wurde in 20 Untergruppen ( je 8 Kinder ) nach aufsteigenden
IQ-Wert sortiert.
Für
die einzelnen Kinder wurden jeweils die Korrelationsmatrizen Hi,j
,
Ii,j, H’i,j
und I’i,j zum Zeitpunkt
der Geburt berechnet und innerhalb der Untergruppe superpositioniert. In
Tabelle 4 sind jeweils die Summen über i und j als H, H’, I und I’
in den Spalten 5, 7, 9 und 11 dargestellt. Alle Werte der Tabelle wurden
für die 3. Ordnung der Korrelationsfunktion berechnet.
Zu
jeder Untergruppe wurden 3000 Kontrollgruppen mit je 8 zufällig ausgewählten
Geburtszeiten berechnet. Dabei wurde berechnet, wieviele Gruppen einen
kleineren Wert haben als die Gruppe der 8 Kinder.
Diese,
mit den Kontrollgruppen berechneten Werte sind in Prozent unter
H[%], H’[%], I[%] und I’[%] in den Spalten 6, 8,10 und 12 aufgeführt.
Sie geben an, wie selten diese Gruppe ist und sind die Irrtumswahrscheinlichkeit
für die entsprechende Hypothese. Die Kontrollgruppen wurden aus demselben
Zeitraum ausgewählt, in dem auch die 8 Kinder geboren wurden. Deshalb
schwanken die Prozentangaben geringfügig bei gleichen Werten aber
unterschiedlichen Gruppen.
In
der dritten Spalte ist der Mittelwert IQ der IQ-Werte der Gruppe, in der
vierten Spalte ist der Bereich des IQ-Wertes enthalten.
Die
2. Zeile (Nr.: 0) enthält die Werte für die Gruppe 2 der 12 weniger
intelligenten Personen. In Zeile 23 (Nr.: 21) sind die höher intelligenten
14 Personen der Gruppe 3 enthalten.
In
Zeile 24 sind die Mittelwerte aller 20 Kindergruppen enthalten.
Die
Mittelwerte des Kontinuums für die Kindergruppe (Gruppenstärke
160) sind in Zeile 25 dargestellt. Dazu wurden 90000 Geburtszeiten im Zeitraum
von 1977 bis 1993 superpositioniert.
In
Zeile 26 sind die Mittelwerte des Kontinuums für den Geburtszeitraum
von 1911 bis 1993, ebenfalls bezogen auf eine Gruppenstärke von 160,
dargestellt. Zeile 25 und 26 dient der Charakterisierung der Gruppeneigenschaften
der Kindergruppe.
| Nr.: | Anz. | IQ | IQ | H | H[%] | I | I[%] | H’ | H’[%] | I’ | I’[%] |
| 0 | 14 | ---- | ---- | -214 | 0,6 | 116 | 99,1 | -31 | 29,8 | 262 | 82,0 |
| 1 | 8 | 77,2 | 70-80 | -37 | 4,8 | 104 | 92,9 | 238 | 78,8 | 232 | 63,0 |
| 2 | 8 | 83,8 | 82-86 | 4 | 18,8 | 83 | 16,0 | -27 | 12,7 | 218 | 31,8 |
| 3 | 8 | 87,3 | 86-88 | -18 | 16,8 | 103 | 74,6 | 181 | 62,1 | 241 | 60,7 |
| 4 | 8 | 90,3 | 89-91 | 264 | 99,9 | 93 | 42,8 | 439 | 98,5 | 214 | 12,9 |
| 5 | 8 | 93,3 | 92-94 | -89 | 3,2 | 100 | 87,1 | -40 | 11,5 | 256 | 95,8 |
| 6 | 8 | 95 | 94-97 | 139 | 92,6 | 93 | 48,0 | -21 | 13,8 | 241 | 71,8 |
| 7 | 8 | 97,4 | 97-98 | -69 | 3,9 | 89 | 15,4 | 236 | 81,8 | 234 | 38,9 |
| 8 | 8 | 99,3 | 98-100 | -20 | 11,5 | 101 | 82,1 | 65 | 28,0 | 246 | 82,9 |
| 9 | 8 | 100,8 | 100-101 | 133 | 91,4 | 85 | 16,2 | 71 | 35,4 | 218 | 24,0 |
| 10 | 8 | 101,7 | 101-102 | 2 | 19,7 | 89 | 32,0 | -11 | 12,2 | 240 | 71,3 |
| 11 | 8 | 102,9 | 102-104 | 21 | 29,5 | 93 | 42,7 | 105 | 38,4 | 219 | 23,2 |
| 12 | 8 | 104,9 | 104-106 | 43 | 41,3 | 87 | 25,3 | 90 | 42,9 | 214 | 21,5 |
| 13 | 8 | 106,9 | 106-107 | 151 | 95,4 | 91 | 42,9 | 190 | 70,5 | 231 | 57,9 |
| 14 | 8 | 108,3 | 107-109 | 144 | 92,3 | 94 | 40,3 | 5 | 20,3 | 218 | 17,1 |
| 15 | 8 | 110,0 | 109-111 | 133 | 92,0 | 97 | 56,4 | 7 | 19,9 | 210 | 11,4 |
| 16 | 8 | 111,6 | 111-113 | -3 | 23,1 | 79 | 1,4 | 94 | 48,4 | 218 | 12,1 |
| 17 | 8 | 114,1 | 113-115 | 89 | 70,8 | 101 | 79,2 | -89 | 4,7 | 249 | 81,9 |
| 18 | 8 | 115,8 | 115-117 | 37 | 44,2 | 91 | 30,9 | 258 | 81,3 | 243 | 72,4 |
| 19 | 8 | 119,1 | 117-124 | 119 | 86,6 | 93 | 48,7 | 183 | 67,4 | 218 | 25,9 |
| 20 | 8 | 128,9 | 125-135 | 128 | 89,1 | 103 | 76,7 | 306 | 93,4 | 238 | 54,8 |
| 21 | 12 | --- | --- | 164 | 92,2 | 103 | 64,9 | 113 | 62,1 | 270 | 94,3 |
| 1-20 | 160 | 102,3 | 70-135 | 1172 | 72,2 | 93 | 5,6 | 2278 | 62,8 | 230 | 5,2 |
| Kon | 160 | --- | --- | 977 | 50 | 97 | 50 | 2083 | 50 | 237 | 50 |
| Kon | 186 | --- | --- | 594 | 50 | 101 | 50 | 1054 | 50 | 249 | 50 |
Tabelle 4. Ergebnisse der Untersuchung zum Einfluss der planetaren Fluktuationen auf den nach Horn [8] gemessenen IQ. Dargestellt sind die Werte der Summen der Korrelationsmatrizen H, H’, I und I’, sowie die Häufigkeit H[%], H’[%], I[%] und I’[%], verglichen mit zufällig gewählten Kontrollgruppen dieses Zeitraumes Die Beschreibung der Tabelle ist im Text enthalten. Zur Interpretation der Zahlenwerte: Für die Nr. 0 ist H = -214 und H[%] = 0,6. Das bedeutet, dass nur 0,6% der Kontrollgruppen einen kleineren Wert als -214 haben.
Die
Auswertung der Tabelle 4 zeigt für die Gruppe der 160 Kinder einen
schwachen Trend im Sinne der Hypothese (Abb. 10). Trotz relativ starker
Schwankungen der Gruppen zeigen doch bereits die Randgruppen der niederen
und höheren IQ-Werte eine deutliche Tendenz: Für einen niederen
IQ-Wert ist eine harmonische Korrelationsfunktion, relativ zum Mittelwert,
unwahrscheinlicher als für die höheren IQ-Werte. Nimmt
man die Randruppen 2 (niedere IQ-Werte) und 3 (höhere IQ-Werte)
mit hinzu, so sind die Trends noch eindeutiger (Abb. 11)
Wie
die Abbildungen 10 und 11 zeigen, ist die Hypothese für die Randgruppen
des IQ-Wertes recht gut erfüllt.
Bildet
man eine neue Gruppe aus den 16 niedrigsten IQ-Werten der Kinder und den
14 Personen mit Sonderschulniveau der Gruppe 2, dann beträgt die Irrtumswahrscheinlichkeit
0,8% für die Aussage. “Personen mit einem geringen IQ-Wert haben zum
Zeitpunkt der Geburt eine größere Wahrscheinlichkeit für
eine disharmonische Korrelationsfunktion” .
Verfährt
man ebenso mit den Randgruppen der höheren IQ-Werte und bildet aus
den 16 Kindern mit dem höchsten IQ-Werten und der Gruppe 3 der Akademiker
eine neue Gruppe, dann beträgt die Irrtumswahrscheinlichkeit 0,6%
für die Hypothese: “Personen mit einem höheren IQ-Wert haben
zum Zeitpunkt der Geburt eine größere Wahrscheinlichkeit für
eine harmonische Korrelationsfunktion” .
Eine
Zusammenfassung dieser Ergebnisse enthält die Tabelle 5.
| 3. Ordnung | Anzahl | H | H[%] | I | I[%] | H’ | H’[%] | I’ | I’[%] |
| niederer IQ | 30 | -246,7 | 0,8 | 104,1 | 79 | 179,8 | 53,1 | 242,2 | 18,3 |
| hoher IQ | 28 | 411,8 | 99,4 | 100,3 | 48,9 | 602 | 93,5 | 246,1 | 39,8 |
Tabelle
5. Ergebnisse des Zusammenhanges von IQ-Wert und Korrelationsmatrix
für 30 Personen mit niederem und 28 Personen mit hohem IQ-Wert. Die
Irrtumswahrscheinlichkeiten für H bestätigen eine hochsignifikante
Beziehung. Alle Berechnungen wurden für die 3. Ordnung der Korrelationsfunktion
durchgeführt. Zur Interpretation der Zahlenwerte: Für die Gruppe
der 30 Personen mit niederem IQ ist H = -246,7 und H[%] = 0,8. Das bedeutet,
dass nur 0,8% der Kontrollgruppen einen kleineren Wert als -246,7 haben.
Abb 10. Mit der Methode der kleinsten Quadrate
berechnete Ausgleichskurve des Zusammenhanges zwischen gemessenen IQ nach
Horn [8] und der Häufigkeit des Summenwertes der Korrelationsmatrix
H dritter Ordnung für die Gruppe der Kinder.
Abb 11. Mit der Methode der kleinsten Quadrate
berechnete Ausgleichskurve des Zusammenhanges zwischen gemessenen IQ nach
Horn [8] und der Häufigkeit des Summenwertes der Korrelationsmatrix
H dritter Ordnung für die Gruppe der Kinder und die Randruppen 2 und
3.
Interessant
ist noch die Untersuchung der verschiedenen Ordnungen der Korrelationsfunktion
auf die Randgruppen für hohe und nieder IQ-Werte. Es ist zu erwarten,
dass sich besonders die höheren Frequenzen auf die Strukturen der
Intelligenz auswirken werden (verglichen z. B. mit dem Einfluss auf Erdbeben).
Das ist durch die kleinere raumzeitliche Struktur des Gehirns bedingt.
Aber es wird auch nicht nur die Korrelationsfunktion zum Zeitpunkt der
Geburt einen Einfluss ausüben sondern der Zeitraum unmittelbar nach
der Geburt wird ebenfalls von Einfluss sein. Diese Verhältnisse werden
durch die 1. Ableitung der Korrelationsfunktion beschrieben.
Es
muss allerdings an dieser Stelle angemerkt werden, dass eine harmonische
Korrelationsfunktion, die sogar noch harmonischer nach der Geburt wird
nicht auch auf die Umgebung, z. B. die Mutter wirkt. Es können also
auch harmonisierende Einflüsse aus der Umgebung zusätzlich wirken.
Das könnte auch eine Erklärung mit dafür sein, dass die
Korrelationsfunktion doch einen deutlich spürbaren Einfluss auf die
Evolution des Gehirnes hat.
Die
Abb. 12 zeigt für die Randgruppe der höher intelligenten Personen
nur eine geringe Abhängigkeit der Wahrscheinlichkeit für eine
harmonische Korrelationsfunktion (10) von ihrer Ordnung.
Die
1. Ableitung der Korrelationsfunktion ist H’. Sie charakterisiert den Zeitraum
um den Geburtszeitpunkt. Eine positive Summenfunktion H’ zeigt an, dass
nach der Geburt die Korrelationsfunktion mit höherer Wahrscheinlichkeit
noch harmonischer wird. Die Abhängigkeit der Summenfunktion H’ von
der Ordnung der Korrelationsfunktion zeigt die Abb. 13. Deutlich ist zu
erkennen, dass insbesondere die höheren Frequenzen ab der 3. Ordnung
an Einfluss gewinnen. Das stimmt mit der eingangs formulierten Hypothese
überein.
Ein
kleinwenig anders sind die Verhältnisse für die Randgruppe der
30 weniger intelligenten Personen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit für
eine harmonische Korrelationsfunktion zum Zeitpunkt der Geburt deutlich
geringer.
Abb. 12. Die Summe der Korrelationsmatrix H und ihre Wahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von der Ordnung der Korrelationsfunktion. Dargestellt ist die Randgruppe der 28 Personen mit höherer Intelligenz. Zum Vergleich mit Tabelle 5.
In
Abb.14. Ist die Abhängigkeit der Wahrscheinlichkeit für eine
harmonische Korrelationsfunktion von ihrer Ordnung dargestellt. Ab der
dritten Ordnung bleibt die wahrscheinlich relativ stabil auf einem niederen
Niveau.
Nicht
ganz so eindeutig sind die Verhältnisse für die Randgruppe der
Personen mit niederer Intelligenz, wenn der Zeitraum um die Geburt herum
betrachtet wird. Es ist zwar zu erwarten, dass die Wahrscheinlichkeit für
eine noch harmonischere Korrelationsfunktion nach der Geburt geringer ist,
doch ist der Effekt nicht ganz so groß. Das mag seine Ursache in
der Tatsache haben, dass in dieser Gruppe auch 16 Kinder sind, die diesen
IQ-Test durchgeführt haben mit dem Ziel, ein Unterstützung für
ihre Schulprobleme zu erhalten. Die Umgebung und sie selbst sind also an
einer Verbesserung (”Harmonisierung”) interessiert.
Die
Abhängigkeit der Summenfunktion H’ von der Ordnung der Korrelationsfunktion
für die Randgruppe der Personen mit niederer Intelligenz zeigt die
Abb. 15. Deutlich ist auch hier zu sehen, dass mit Hinzunahme der höheren
Frequenzen auch die Verhältnisse eindeutiger werden, wenn auch nicht
so stark wie für die Randgruppe der Personen mit höherer Intelligenz.
Die
Untersuchungen haben gezeigt, dass auch für den sehr komplexen Prozess
der Entwicklung der Intelligenz eines Menschen die planetaren Oszillationen
des Gravitationsfeldes mit hoher Wahrscheinlichkeit von Bedeutung sind.
Dabei wurde zunächst einmal auf eine Optimierung der Berechnung verzichtet.
Es wurde also nicht berücksichtigt, dass die einzelnen Korrelationen
sicher nicht mit der gleichen Wichtung in die Korrelationsfunktion H eingehen.
Es wurden immer alle Planeten gleichgewichtet in die Berechnungen einbezogen.
Diese Optimierung bleibt weiteren, tiefergehenden Untersuchungen vorbehalten.
Ebenfalls nicht untersucht wurde die Relevanz einzelner Korrelationen und
Frequenzen. Auch das bleibt weiteren Untersuchungen vorbehalten, die dann
direkt Wahrscheinlichkeiten für die Korrelationsfunktion berechnen.
Abb. 13. Die Summe der Korrelationsmatrix H’ und
ihre Wahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von der Ordnung der Korrelationsfunktion.
Dargestellt ist die Randgruppe der 28 Personen mit höherer Intelligenz.
Zum Vergleich mit Tabelle 5.
Abb. 14. Die Summe der Korrelationsmatrix H und ihre Wahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von der Ordnung der Korrelationsfunktion. Dargestellt ist die Randgruppe der 30 Personen mit niederer Intelligenz. Zum Vergleich mit Tabelle 5 und Abb 12.
Solche
Aussagen sind dann z. B. : “Eine Person mit einem höheren IQ-Wert
wird mit der Wahrscheinlichkeit p eine über dem statistischen Mittelwert
liegende harmonische Korrelationsqualität haben.”
(Für
die nichtoptimierte Summe der Korrelationsmatrix H ergibt sich ein Schätzwert
für die Wahrscheinlichkeit für obiges Beispiel von p=0,655 mit
einem Vertrauensintervall0,95 von
p1 = 0,5 und p2=0,78 für näherungsweise binomialverteilten Zufall)
Ein
Hinweis auf die besonderen Gruppeneigenschaften der 160 Kinder liefern
die signifikanten Abweichungen der I und I’ in Zeile 24 der Tabelle 4 von
den Erwartungswerten für I und I’ in Zeile 25. Sie könnten ein
gemeinsames Persönlichkeitsmerkmal darstellen, das dazu führt,
vereinfacht gesagt, die Hilfe bei Schulproblemen zu suchen. Auch die detailliere
Untersuchung einzelner Untergruppen der 160 Kinder, die nach einzelnen
Faktoren des IQ-Testes sortiert werden, zeigen Indizien für weitere
Zusammenhänge.Dazu das folgende Beispiel.
Abb. 15. Die Summe der Korrelationsmatrix H’ und
ihre Wahrscheinlichkeit in Abhängigkeit von der Ordnung der Korrelationsfunktion.
Dargestellt ist die Randgruppe der 30 Personen mit niederer Intelligenz.
Zum Vergleich mit Tabelle 5 und Abb 13.
Ein
Faktor (6) des verwendeten Intelligenztestes [8] misst das schnelle Erraten
verstümmelter Wörter. Er besitzt eine hohe Korrelation (0.88)
mit dem Gesamtergebnis des IQ-Testes. Bei Beobachtungen von Kindern, für
die dieser Faktor am niedrigsten lag, konnte festgestellt werden, dass
diese Kinder meist etwas schüchtern, unsicher und wenig risikobereit
waren. Deshalb konnte vermutet werden, dass gerade dieser “Risiko-Faktor”
eine Korrelation mit einer Funktion haben könnte, die stabile und
instabile Zustände der Strukturbildung beschreibt. Dabei ist zunächst
nicht klar, ob die Korrelation für harmonische oder disharmonische
Zustände besteht.
Um
diese Frage zu untersuchen, wurden aus den 160 getesteten Kindern 25 ausgewählt,
für die der Faktor (6) die relativ niedrigsten Werte hatte.
Die
Ergebnisse für die verschiedenen Ordnungen der Korrelationsfunktion
zeigt die Tabelle 6.
| Ordnung\Funktion | H | H[%] | I | I [%] | H’ | H’ [%] | I’ | I’ [%] |
| 1 | 730,7 | 98,8 | 202,63 | 75,6 | 251,3 | 42,2 | 148,67 | 40,1 |
| 2 | 601,56 | 99,8 | 129,89 | 84,1 | 447,44 | 76,3 | 203,35 | 61,1 |
| 3 | 351,78 | 96,6 | 97,73 | 80,4 | 589,42 | 80,6 | 237,99 | 77,9 |
| 4 | 262,81 | 90,6 | 81,28 | 87,0 | 886,06 | 96,8 | 256,73 | 70,8 |
| 5 | 207,92 | 86,3 | 70,23 | 88,5 | 1212,51 | 99,5 | 271,87 | 63,6 |
| 6 | 254,92 | 97,9 | 62,14 | 87,6 | 642,73 | 80,3 | 286,79 | 68,3 |
| 7 | 196,37 | 92,5 | 56,32 | 89,9 | 466,01 | 63,1 | 294,66 | 59,1 |
Tabelle 6. Ergebnisse der Untersuchung zum Einfluss der planetaren Fluktuationen auf den nach Horn [8] gemessenen Faktor “Erraten verstümmelter Wörter” für 25 (aus 160) Kinder, die für diesen Faktor relativ geringe Leistungen hatten. Dargestellt sind die Werte der Summen der Korrelationsmatrizen H, H’, I und I’, sowie die Häufigkeit H[%], H’[%], I[%] und I’[%], verglichen mit zufällig gewählten Kontrollgruppen dieses Zeitraumes. Die Beschreibung der Tabelle ist im Text enthalten. Zur Interpretation der Zahlenwerte: Für die Ordnung 1 ist H = 730,7 und H[%] = 98,8. Das bedeutet, dass 98,8% der Kontrollgruppen einen kleineren Wert als 730,7 haben.
Deutlich
ist die signifikant hohe Harmonie dieser Gruppe von Kindern. Der IQ umfasst
eine Bandbreite von 77 bis 127 mit einem Mittelwert von IQ = 107.
Aus
der Tabelle 6 lassen sich erste wichtige Schlussfolgerungen zur Interpretation
der Korrelationsfunktion [10] bezüglich der Strukturierung von Persönlichkeitsfaktoren
ziehen. Geht man davon aus, dass die Kinder weniger risikobereit sind als
der statistische Mittelwert, dann deutet die positive Korrelation mit den
“harmonischen” Werten der Korrelationsfunktion [10] an, dass diese
Kinder eine Prädisposition für Harmonie haben und sie Prozessen
aus dem Weg gehen, die zu Disharmonien führen können, was bei
einem höheren Risiko immer der Fall sein kann.
Das
sind nur erste Hypothesen, weiter Untersuchungen müssen noch folgen.
Aus
Tabelle 6 ist zu ersehen, dass die Korrelationsfunktion H für die
2. Ordnung ein Maximum besitzt. Das zeigt, dass bestimmte Frequenzen eine
dominante Bedeutung besitzen. Betrachtet man dagegen die erste Ableitung
H’ so ist die Korrelation für die 5. Ordnung am größten.
Das bedeutet, dass auch die Veränderung der Korrelationsfunktion in
einem kleinen Zeitraum um die Geburt herum nicht zu vernachlässigen
ist.
Da
in der Tabelle 6 alle 10 Himmelskörper mit relevantem gravitativem
Einfluss berücksichtigt wurden, entsteht natürlich die Frage,
ab alle diese Himmelskörper auch in diesem Fall von Einfluss sind.
Die Korrelationsmatrix zeigt, und das ist durchaus zu erwarten, nicht für
alle 10 Himmelskörper die gleiche Bedeutung. Besonders von Einfluss
sind der Mond, die Venus, Mars, der Jupiter und der Saturn.
Werden nur diese Planeten zur Korrelation zugelassen, dann ergibt sich
folgendes Ergebnis in Tabelle 7.
| Ordnung\Funktion | H | H[%] | I | I [%] | H’ | H’ [%] | I’ | I’ [%] |
| 2 | 275,24 | 99,98 | 37,40 | 96,5 | 108,81 | 71,6 | 54,5 | 87,0 |
| 3 | 143,29 | 99,6 | 18,55 | 88,9 | 60,74 | 67,3 | 44,31 | 99,0 |
Tabelle 7. Ergebnisse der Untersuchung zum Einfluss der planetaren Fluktuationen auf den nach Horn [8] gemessenen Faktor “Erraten verstümmelter Wörter” für 25 (aus 160) Kinder, die für diesen Faktor relativ geringe Leistungen hatten. Ausgewählt wurden: Mond, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Dargestellt sind die Werte der Summen der Korrelationsmatrizen H, H’, I und I’, sowie die Häufigkeit H[%], H’[%], I[%] und I’[%], verglichen mit zufällig gewählten Kontrollgruppen dieses Zeitraumes. Die Beschreibung der Tabelle ist im Text enthalten. Zur Interpretation der Zahlenwerte: Für die Ordnung 2 ist H = 275,24 und H[%] = 99,98. Das bedeutet, dass 99,98% der Kontrollgruppen einen kleineren Wert als 275,24 haben.
Nach
Tabelle 7 beträgt die Irrtumswahrscheinlichkeit für die Aussage:
“Kinder
mit einer relativ geringen Leistung des IQ-Faktors “Erraten verstümmelter
Wörter (Risikofaktor)” haben zur Geburt besonders harmonische Korrelationen
von Mond, Venus, Mars, Jupiter und Saturn”
nur
0,02% !
Hier
in diesem speziellen Fall wurden 5000 Kontrollgruppen in diesem Zeitraum
berechnet. Nur eine dieser Gruppen hatte einen kleineren Wert für
H als 275,24. Alle anderen Rechnungen basieren auf 3000 Kontrollgruppen.
Natürlich
lassen sich auch weitere Optimierungen der Korrelation der 10 Himmelskörper
durchführen. Das würde aber den Rahmen dieser Veröffentlichung
sprengen. Es sollte hier nur gezeigt werden, dass Optimierungen, die nicht
die Korrelationsfunktion verändern, bereits deutlich bessere Korrelationen
bringen, die dann auch praktisch angewendet werden können.
Das obige Beispiel zeigt wie und in welche Richtung weitere Untersuchungen anzuschließen sind. Die Korrelationen beinhalten eine Vielzahl der unterschiedlichsten Frequenzen, die alle auf ihre spezielle Wirkung und Bedeutung hin untersucht werden können. Die Grobauswahl der Frequenzen kann über die korrelierenden Himmelskörper und über die Ordnung der Korrelationsfunktion erfolgen. Zugleich mit der Vielzahl der Korrelationsfrequenzen wird die große Komplexität der planetaren Fluktuationen sichtbar.